Nach zähem Ringen kündigt UniCredit ein Übernahmeangebot für die Commerzbank an, muss aber weiter mit Widerstand rechnen

Die Aktionäre der Commerzbank können zunächst profitieren

Zürcher Börsenbriefe - Nach zähem Ringen kündigt UniCredit ein Übernahmeangebot für die Commerzbank an, muss aber weiter mit Widerstand rechnen

 

Bereits im September 2024 stieg UniCredit im großen Stil bei der Commerzbank ein, als vom Bund verkaufte Anteile recht überraschend aufgekauft wurden. Seither macht die italienische Bank keinen Hehl daraus, das Frankfurter Geldhaus übernehmen zu wollen. Eilig hatte man es damit aber offensichtlich nicht und erst am gestrigen Montag wurde erstmals ein Übernahmeangebot angekündigt.

Das freiwillige Übernahmeangebot sieht vor, den Anteilseignern der Commerzbank (DE000CBK1001) je Aktie jeweils 0,485 neue UniCredit-Aktien zukommen zu lassen. Rein rechnerisch entsprach das Angebot zu gestrigen Kursen einem Angebot von 30,80 Euro je Commerzbank-Aktie. Diesem Niveau passte sich der Kurs dann nicht nur an, sondern ging sogar noch darüber hinaus. Es ging um 8,6 Prozent auf 32,14 Euro aufwärts.