CA Immo: Anleger loten aus, wo das neue Gleichgewicht ist
CA Immo Aktien im freien Fall - Anleger sorgen sich vor einer weiteren Delle in 2026
Zinssorgen und die Angst vor erneuten Bewertungsverlusten lassen die Aktien von CA Immo fallen. Die Österreicher sind primär in Deutschland engagiert und leiden dort unter der anhaltenden Wirtschaftsschwäche bei nun gleichzeitig stark steigenden Zinsen.
Der starke Rebound blieb im vergangenen Jahr bei CA Immo (AT0000641352) aus. Während in der Schweiz das Immobiliengeschäft wieder richtig Traktion bekommen hat, verlief das Geschäft bei den Immobiliengesellschaften, die im Euro-Raum und vor allem in den Kernmärkten investieren, sehr durchwachsen. Eine klare Verbesserung zu 2024, aber auch noch weit entfernt vom erwarteten Rebound. Dahinter stehen im Wesentlichen zwei Faktoren: 1) Die anhaltende Rezession in Deutschland, die die Bereitschaft für Investitionen am Immobilienmarkt weiterhin dämpft. 2) Das hohe Zinsniveau am Anleihemarkt und bei den Hypothekenkrediten. Dafür war im vergangenen Jahr insbesondere die Entscheidung der Bundesregierung mitverantwortlich. Die Ankündigung, dass man die Staatsverschuldung um rund 1 Billion Euro erhöhen wird, hat dauerhaft Spuren bei der Zinsbildung hinterlassen. Konkret: Merz ist für einen Anstieg um 30 bis 50 Basispunkte verantwortlich, je nach Laufzeit, die man betrachtet. Da wir über das Zinsniveau der Bundesanleihen reden, die das Fundament der Zinsbildung im Euro-Raum sind, haben sich entsprechend alle anderen (schlechteren) Bonitäten darüber neu sortiert.
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