Umsatzeinbruch bei BP beutelt die Aktionäre - Neue Perspektiven für 2021

British Petroleum plant Transformation vom Öl-Konzern zum Energie-Konzern

 

Aus einem Öl-Konzern wird ein Energie-Konzern. Das ist die langfristige Perspektive, die sich British Petroleum (BP) (GB0007980591) für die kommenden 30 Jahre gesetzt hat. Auf den ersten Blick hört sich die Strategiewende sehr weit hergeholt an. Abstrakt betrachtet wirkt das Ganze jedoch sehr logisch: BP verkauft seinen Kunden Energie, solange sich der Verbrauch messen lässt. Bisher machte man Erdöl- und Erdgasfelder ausfindig, förderte die Energie, veredelte sie in Raffinerien und lieferte sie dann über verschiedene Vertriebswege an die Kunden. 

Am Grundprinzip ändert sich auch in Zukunft nichts. Abgesehen davon, dass das Geschäft mit den fossilen Energieträgern noch einige Jahrzehnte fortbestehen wird, kommt es zu einer Verlagerung des Schwerpunktes im operativen Geschäft. Die hohen Investitionen in die Exploration und Förderung werden in Zukunft verstärkt in die Entwicklung von Anlagen zur Produktion und Speicherung von regenerativen Energien fliessen, sowie in den Ausbau des Vertriebsnetzes für diese neuen Produkte. Oder anders gesagt: BP wird sein Produktportfolio um Stromproduktion, -speicherung und den Vertrieb erweitern.