Die Auswirkungen des Irankriegs werden jeden Tag spürbarer und lassen BASF nun an der Preisschraube drehen

BASF kämpft einmal mehr mit steigenden Kosten

Zürcher Börsenbriefe - Die Auswirkungen des Irankriegs werden jeden Tag spürbarer und lassen BASF nun an der Preisschraube drehen

 

Noch bevor die Chemie die letzte Energiekrise einigermaßen verdauen konnte, meldet sich schon die nächste an und sorgt für düstere Aussichten. Der Krieg im Iran treibt nicht nur die Ölpreise in die Höhe. Die Sperrung der Straße von Hormus bringt auch Lieferketten durcheinander und verschärft damit die Lage im Segment deutlich.

Genau darauf reagiert nun BASF (DE000BASF111) mit Preiserhöhungen für einige Chemikalien. Am Mittwoch informierte das Unternehmen unter anderem über eine Preiserhöhung für Ameisensäure in Europa und auch die Preise für Neopentylglykol legen in hiesigen Gefilden zu. In beiden Fällen wird der Irankrieg für das Vorgehen verantwortlich gemacht. Die daraus resultierenden Preisaufschläge bei Öl und Gas schlagen sich im Chemiesegment direkt nieder.