Adobe braucht eine AI-Killer-App
Der Rücktritt von Narayen öffnet die Tür, um Adobe in die nächste Wachstumsphase zu bringen
Der Kurs von Adobe findet keinen Halt. CEO Narayen kann liefern, was er will - die Bären halten den Verkaufsdruck aufrecht. Der Rückzug von Narayen bietet Adobe nun die Möglichkeit, den passenden Visionär für die nächste Wachstumsphase des Unternehmens zu finden.
Der CEO von Adobe (US00724F1012) hat den Wink mit dem Zaunpfahl verstanden. Die Aktien haben von ihrem Allzeithoch aus gemessen inzwischen bis zu zwei Dritteln an Wert verloren. Dabei hat die Börse die Bewertung der Aktien erheblich reduziert, die man zuvor, während der Covid Lockdowns und dann mit Beginn des AI-Hype, massiv ausgeweitet hatte. Beide Hausse-Phasen hielten nicht und aktuell geht in New York die Angst um, dass die abdiskontierten Cashflows bei Softwarehäusern wie Adobe deutlich kleiner ausfallen werden als bisher angenommen. Das hat nun CEO Shantanu Narayen auch eingesehen und kündigte gleich zum Beginn der Analystenkonferenz zum 1. Fiskalquartal seinen bevorstehenden Rücktritt nach 18 Jahren an der Spitze an.
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