MEXT geht zu AMD und soll dort dabei helfen, knappen Speicher in Rechenzentren besser nutzen zu können
Das könnte zu einem großen Vorteil für AMD werden
Vor gut 25 Jahren wurde im damals jungen Internet noch über wenig technikaffine Menschen gescherzt, die sich mehr RAM herunterladen wollen. Im KI-Zeitalter scheint dieses Szenario weitaus weniger aberwitzig zu sein. Denn das Startup MEXT arbeitet an einer Technologie, die per KI virtuellen Arbeitsspeicher erzeugen soll. Eine sogenannte Predictive-Memory-Technologie soll Daten vom DRAM in NAND-Flash schreiben und einen späteren Abruf ermöglichen, sobald dies notwendig ist.
Das Ganze ist interessant genug, um den Chiphersteller AMD (US0079031078) auf den Plan zu rufen. Jener teilte in einem Blogbeitrag mit, MEXT übernehmen zu wollen. Die Technologie soll in Zukunft in die eigenen Lösungen für Rechenzentren einfließen. Wie genau dies geschehen mag, bleibt aber noch offen. Zudem wurden keine Angaben über den Kaufpreis gemacht. Interessant ist der Zukauf dennoch allemal.
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