Zürcher Trend Ausgabe 21/26
Der Zürcher Trend vom 26. Mai 2026
Ein neues Jahr, ein neues Rekordquartal.
Mit Nvidia in der Tasche können wir endlich vollständig Bilanz ziehen und der Saldo kann sich mehr als sehen lassen. Nachdem der AI-Marktführer wie erhofft auf Rekordniveau noch einmal das Wachstumstempo angezogen hat - was tiefsten Respekt vor der unternehmerischen Leistung abgewinnt - ist das Fundament gelegt für eine grundsätzliche Fortsetzung des Bullenmarktes in New York.
Alle Mag-Seven haben die Gewinnerwartungen geschlagen.
Obwohl die Erwartungen im Vorfeld ausgesprochen hoch waren, verfehlte nicht eines der Mag Seven die Gewinnschätzungen, womit wir auf volle 100 % im Vergleich zu den 84 % positiver Gewinnüberraschungen für den gesamten S&P 500 Index kommen.
Das Gewinnwachstum betrug unglaubliche 63,2 % im Jahresvergleich.
Nvidia hat selbstverständlich einen hohen Anteil daran, aber dennoch ist diese Rate einfach beeindruckend hoch und obendrein ist es das stärkste Gewinnwachstum der Führungsgruppe seit dem 2. Quartal 2021 (89,2 %). Wir erinnern uns: Damals wirkte der Bull-Whip-Effekt, der einen Jahresvergleich einfacher machte. Ein solcher mathematischer Basiseffekt stand den Mag-Seven dieses Mal nicht zur Seite, weswegen die Bedeutung sogar noch grösser als in Q2 2021 ist. Doch die Berichte zeigen, dass es hier längst kein Alleingang mehr ist.
AI-IPOs
- OpenAI reicht vertraulichen S-1 Antrag ein.
- Softbank ist der Weg, um OpenAI zu spielen.
Japan
- Nikkei 225 zieht mit nach oben.
Rüstung
- Rüstungs-Aktien: Geld oder Brief?
- Rheinmetall muss liefern oder fällt weiter.
- Andruil: Diesen Namen müssen Sie sich merken.
- US-Rüstung läuft. XAR und Boeing kommen hinzu.
Luxus sucht Käufer
- Richemont zeigt operative Stärke.
- Kering bleibt der Beta-Play.
- LVMH braucht neues Wachstum.
Terminmärkte
- Baumwolle dreht.
Airline Trends
- Lufthansa: Short-Seller ziehen sich zurück.
Schweiz
- Montana Aerospace ist offiziell ein Pure-Play.
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