Sezzle: Wachstum verlangsamt sich, Marge bleibt Weltklasse
Kann Sezzle skalieren ohne Margenerosion?
Sezzle legte Anfang Mai den Quartalsbericht zum abgeschlossenen 1. Fiskalquartal 2026 vor und hob die Jahresprognose zum dritten Mal in Folge an. Die Zahlen bestätigen, was ich im September 2025 als Einstiegsthese formuliert hatte: Sezzle ist hochprofitabel.
Die Nettomarge stieg sequenziell auf 37,9 %, verglichen mit 34,5 % im Vorjahresquartal - ein Niveau, das kein direkter Wettbewerber erreicht. Doch die Wachstumsraten, die ich im letzten Jahr als Begründung für den spekulativen Einstieg bei Sezzle (US78435P1057) nannte, sind deutlich gefallen. Das 1. Fiskalquartal zeigte ein Umsatzwachstum von 29,2 % und ein Bruttowarenumsatzwachstum von 37,3 %. Das ist immer noch robust, aber es ist kein Hyperwachstum mehr. Die zentrale Frage lautet daher: Kann Sezzle die Margenstärke in die Skalierung überführen, ohne dass die Profitabilität kollabiert - oder bleibt das Unternehmen ein hochprofitabler Nischenanbieter ohne Weg in die erste Liga?
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