Fielmann kappt Prognose ohne echte Begründung
180-Grad-Wende bei Fielmann - was sind die echten Hintergründe für die Prognosesenkung?
Woher kommt die 180-Grad-Wende bei Fielmann? An der schlechten Stimmung in Deutschland allein kann es nicht liegen - die ist schon seit 2021 im Eimer. Marc Fielmann wird sich in der kommenden Woche erklären müssen.
Anfang Juli war die Welt noch in Ordnung. Die Fielmann Group (DE0005772206) signalisierte einen positiven Abschluss für das 2. Quartal und bestätigte die Jahresprognose, die neues Wachstum versprach. Nur sechs Wochen später kippt der Vorstand aus heiterem Himmel die Prognose und zieht sich in die Defensive zurück. Sowohl beim Umsatz als auch bei der Profitabilität. Unklar ist, woher der Wandel kommt. Die Begründung zumindest ist vage und etwas fadenscheinig. Man spricht von einer ausstehenden Erholung in Deutschland und einer Belastung des Verbrauchervertrauens der privaten Haushalte. Das sind legitime Gründe, aber sie galten auch schon 2025, 2024 und 2023. Was aber hat sich zwischen dem 09. Juli und dem 20. August geändert?
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