Zur Rose Group muss sich vor Amazon.com fürchten

Verkauft Amazon.com bald auch in Europa Medikamente

 

Die gestrige Ankündigung, dass Amazon.com (ISIN: US0231351067; WKN: 906866) in den Vereinigten Staaten einen eigenen Online-Apothekendienst startet, wurde auch an der Wall Street sehr genau zur Kenntnis genommen. So gerieten die Aktien von

grossen US-Apothekenketten wie der Walgreens Boots Alliance Inc. und der CVS Health Corporation schlagartig unter massiven Abgabedruck. Kurzfristig muss sich der in der Nordschweiz ansässige Versandapothekenbetreiber Zur Rose AG (ISIN:

CH0042615283; WKN: A0Q6J0) noch nicht vor einem Markteintritt von Amazon.com in Europa fürchten. Doch mittelfristig dürfte Amazon.com-CEO Jeff Bezos planen, auch auf dem alten Kontinent mit dem Vertrieb von Medikamenten Geld zu verdienen.

Perspektivisch gesehen, wäre ein Markteintritt von Amazon.com vor allem für die Zur Rose AG, die den deutschen Markt unter anderem mit ihrer Tochterfirma Doc Morris bedient, ein ernsthaftes Problem. So ist zu erwarten, dass Amazon.com wie in den

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