Zürcher Trend Ausgabe 20/26
Der Zürcher Trend vom 19. Mai 2026
Nvidia muss die Fahne hochhalten.
Der Bericht am Mittwochabend ist nicht irgendeiner von Tausenden, sondern wird im Kern über die AI-Rallye und damit auch über die Hausse an den Aktienmärkten entscheiden. Keine andere einzelne Aktie hat ein derartiges Gewicht für den Gesamtmarkt, was zum einen an der Bedeutung für die Kennzahlen liegt, aber zum anderen vor allem für das Sentiment von Bedeutung ist. Und:
Sentiment ist in der AI-Rallye inzwischen der bedeutendste Faktor geworden.
Vergleiche zur Tech-Rallye Ende der 90er-Jahre werden immer häufiger gezogen. Im Hinblick auf die Euphorie der Anleger gibt es viel Deckungsgleichheit. Der wichtigste Unterschied ist aber, dass damals mit «Burn-Rates» argumentiert wurde und heute mit echtem Umsatzwachstum. Die Folge ist:
Die Abgehobenheit der Bewertungen braucht ständig neue Nahrung.
Die Wachstumsraten von Nvidia sind ohne jeden Zweifel beeindruckend. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass es umso schwerer wird, die Wachstumsraten mit diesem Tempo noch zu steigern, je höher das absolute Umsatzniveau steigt. Nvidia hat es bisher auf ein Umsatzniveau von rund 216 Mrd. US-Dollar geschafft.
Anleihen Trends
- Bondsmärkte: Auf die schiefe Bahn geraten.
- Langes Ende bricht aus.
- Hypothekenzinsen ziehen mit.
- Der Rest der Welt folgt den Amerikanern.
Edelmetall Trends
- Gold bekommt Konkurrenz von den Treasuries.
- Silber kann sich nicht mehr halten, wenn Gold weiter fällt.
Deutschland
- Wirtschaftsschwäche hält Europa zurück.
- Strukturelle Schwäche ist am Arbeitsmarkt angekommen.
Chemie
- Never bet against Ratcliffe: Ineos wettet gegen die Hedge Funds.
- Bayer: Supreme Court Entscheidung voraus.
Schweiz
- SMI: Auf dem Sprung.
- UBS: Spekulation auf Sitzwechsel läuft.
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