Zürcher Finanzbrief Ausgabe 24/22

Der Zürcher Finanzbrief vom 23. November 2022

 

Wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt baden gegangen ist. Was Warren Buffett so schön formuliert hatte, ist aktuell wieder Realität geworden. In jedem ordentlichen Bärenmarkt haben wir mindestens einen Skandal, eine riesige Pleite, die niemand hat kommen sehen. Einige bedeutende Unternehmen, die in Schwierigkeiten geraten, werden zudem geschluckt oder vom Staat gerettet. Der Erinnerung malt bekanntlich mit goldenem Pinsel, weswegen die meisten Namen der vergangenen Rezessionen in Vergessenheit geraten sind. Wer seinerzeit schon mit dabei war, wird sich aber sicherlich erinnern.

Die Kurssteigerungen bei den deutschen und amerikanischen Blue Chips waren in den vergangenen Wochen sehr reizvoll. Doch sie resultieren nicht daraus, dass die Perspektiven sich für 2023 plötzlich aufgehellt haben. Im Gegenteil. Die Inflation in Europa zieht immer noch an, bewegt sich inzwischen sowohl auf Ebene der Erzeuger als auch bei den Verbrauchern im zweistelligen Bereich. 

Keine Baisse endet, bevor die Rezession beginnt. Die Statistik diesbezüglich ist eindeutig und auch dieses Mal wird es nicht anders sein. Lesen Sie im neuen Zürcher Finanzbrief 24/22, wie Sie sich im aktuellen Umfeld optimal positionieren und wo die Chancen liegen.

 

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Wenn die Ebbe kommt, sieht man, wer nackt baden gegangen ist.
  • Frankfurt übt sich im Window-Dressing.
  • New York ist zu optimistisch für 2023.
  • Öl, Inflation und Marktzinsen peaken in den USA.
  • Bau-Aktien bilden einen ersten Boden.
  • Sto gehört zu den kleinen Perlen im Bausektor.
  • HeidelbergCement: Absatz sinkt, Margen knicken ein.
  • Überraschende Wende bei Disney.
  • Iger wird die Lage stabilisieren.
  • Nachfrageboom bei den Kreuzfahrten.
  • Abstauberlimit für Norwegian Cruise.
  • Stop-Loss-Limits: Talanx Stop nachziehen.
  • Konservatives Musterdepot: Konservative Titel profitieren vom Window-Dressing.
  • Spekulatives Musterdepot: Wachstumstitel leiden unter steigender Risikoaversion.