Zürcher Finanzbrief Ausgabe 14/22

Der Zürcher Finanzbrief vom 06. Juli 2022

 

Auf die Bewertungskompression folgt nun die Margenkompression. Die Börse hat die letzten 15 Monate damit verbracht, die überzogenen Bewertungen am Aktienmarkt zu normalisieren. Die damit verbundenen Korrekturen sind erheblich und umfassen bei vielen Titeln Abschläge von -40 % bis -80 % der Marktkapitalisierung. Im historischen Vergleich ist Frankfurt bereits heute weitgehend fair bewertet und einzelne Branchen erreichen sogar einen stark überverkauften Zustand. Doch:

Das Ende der Baisse ist damit noch nicht zwangsläufig erreicht. Denn die aktuellen Bewertungen schauen vier Quartale zurück. Fallen die kommenden vier Quartale genauso aus, wäre dies ein positives Signal. Doch alles deutet darauf hin, dass wir nach der Bewertungskompression nun in eine Margenkompression hineinlaufen. Lesen Sie bitte im neuen Zürcher Finanzbrief 14/22 wie Sie sich am besten positionieren.

 

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Die Politik lässt Deutschland ins Messer rennen.
  • Berlin erwägt Enteignung der Versorger.
  • Uniper macht den Anfang.
  • Auch E.ON zählt zu den ersten Opfern in Frankfurt.
  • RWE steht noch am besten da.
  • Wall Street mit höchstem Verlust seit 1970.
  • E-Commerce-Plattformen erleben Konsumeinbruch.
  • Der Wechsel an der Spitze von Pinterest hat nicht nur Symbolkraft.
  • Neue Kauflimits: Jungheinrich, Traton, Walt Disney und Zalando
  • Stop-Loss-Verkäufe: BMW, Mercedes und Volkswagen.
  • Stop-Loss-Limits: Halbjahresberichte abwarten.
  • Konservatives Musterdepot: Liquiditätsquote steigt weiter.
  • Spekulatives Musterdepot: Ausblick der Wachstumswerte dominiert.