Zürcher Finanzbrief Ausgabe 13/22

Der Zürcher Finanzbrief vom 22. Juni 2022

 

Der Aktienmarkt ist jetzt fest in den Händen der Bären. Die jüngsten Ereignisse haben eine Steilvorlage für eine Fortsetzung der Baisse gegeben. Die weiter eskalierende Inflation hat zu einem Wettrennen der Notenbanken geführt, wer am stärksten die Zinsen erhöht. Es geht nun nur noch darum, die starke Preisteuerung unter Kontrolle zu bekommen. Die dabei unweigerlich ausgelöste Bewertungskorrektur am Aktienmarkt nehmen die Notenbanken billigend in Kauf. 

Den stärksten Druck bekommen die US-Aktien. Die Federal Reserve ist zur aggressivsten Notenbank geworden. Der jüngste Zinsschritt fiel mit 75 Basispunkten nicht nur grösser als erwartet aus, sondern war zudem der grösste Zinsschritt seit 1994. Und die Wall Street hiess die Erhöhung willkommen, denn sie ist der einzige Weg, um wieder die Kontrolle über die Inflation zurückzuerlangen. Auch wenn das für die Aktien weitere hohe Kursverluste bedeuten wird. Auch mein Worst-Case-Szenario für den DAX ist jetzt eingetreten. Lesen Sie bitte im neuen Zürcher Finanzbrief 13/22 wie Sie sich am besten positionieren.

 

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

  • Wall Street: Starke Bewertungskorrektur notwendig.
  • Die EZB verkommt zur Banca d’Italia.
  • Die Zinsentscheidung der SNB ist ein Paukenschlag.
  • Windkraft-Branche bleibt unter Druck.
  • Nordex: Der Rauswurf aus dem SDAX und TecDAX war völlig unnötig.
  • Verkäufe: Der Druck auf den europäischen Aktienmarkt kommt vor allem aus den USA.
  • Stop-Loss-Verkäufe: Aixtron, Carl Zeiss Meditec, Daimler Truck, Delta Air Lines, Deutsche Lufthansa, Evonik, Ford Motor und Sixt.
  • Stop-Loss-Limits: Die vergangene Woche hat die Weichen für weitere Verluste gestellt.
  • Konservatives Musterdepot: Schuss vor den Bug.
  • Spekulatives Musterdepot: Aixtron wurde ausgestoppt.