Roblox kommt an die Börse
Roblox sagt IPO ab und wählt eine Direktnotierung
Roblox will aus den Fehlern von Airbnb und DoorDash lernen. Die beiden Börsengänge zählten im vergangenen Jahr zu den erfolgreichsten an der Wall Street, zeichneten sich aber vor allem dadurch aus, dass die grössten Kursgewinne nach der Erstnotiz stattfanden. Airbnb wurde nach einigen Erhöhungen im Bookbuilding-Prozess bei 68 US-Dollar je Aktie emittiert, eröffnete den Handel jedoch bei 146,55 US-Dollar. DoorDash, deren IPO in derselben Woche wie das von Airbnb stattfand, wurde nach einigen Erhöhungen bei 102 US-Dollar je Aktie gepreist und der Eröffnungskurs lag bei 179,03 US-Dollar.
Diese Differenz will Roblox für sich vereinnahmen. Das Unternehmen, das eine der derzeit populärsten globalen Spieleplattform für Kinder und Jugendliche betreibt, hatte daher sein für Dezember geplantes IPO abgesagt und kündigte gestern Abend an, dass man bei der amerikanischen Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) eine Direktnotierung beantragt. Diese Art der Börsennotierung beinhaltet in der Regel, dass kein frisches Kapital aufgenommen wird, was sonst das typische Prozedere bei einem IPO ist.
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