Nokia wird von Trump profitieren

Zweites Abstauberlimit bei 3,25 Euro

 

In seinem Vernichtungskampf geht Trump strategisch vor. Der Trump-Administration reichte es nicht, allen Amerikanern und amerikanischen Unternehmen zu verbieten, mit Huawei direkt oder indirekt Geschäfte zu machen, denn die Chinesen konnten weiterhin im Rest der Welt ihren Geschäften nachgehen. Über das Aussenministerium wandte sich die USA dann an alle Alliierten und von ihnen abhängigen Ländern und droht mit Gegenmassnahmen, wenn Huawei nicht aus deren Mobilfunknetzen verschwindet. Selten liessen die USA ihren Grossmachtstatus mehr heraushängen und gaben allen anderen das Gefühl, reine Vasallenstaaten zu sein. 

Die nächste Welle von Attacken liess nicht lange auf sich warten. Dieses Mal zielte Trump darauf ab, Huawei die Produktionsgrundlage zu nehmen. Man verbot allen Amerikanern und amerikanischen Unternehmen, Chips an Huawei oder Zwischenhändler zu liefern, die später an Huawei weiterverkaufen. Da die amerikanischen Chiphersteller den Markt für kritische Teile von Huawei dominieren, droht den Chinesen ein Produktionsstopp ab kommendem Jahr, wenn die Vorräte ausgehen.

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