Die Speicherkrise schlägt bei Intel zu und Kapazitätsengpässe sorgen für eine enttäuschende Prognose

Es bleibt bei hohen Verlusten bei Intel

Zürcher Börsenbriefe - Die Speicherkrise schlägt bei Intel zu und Kapazitätsengpässe sorgen für eine enttäuschende Prognose

 

Der Einstieg von Nvidia, der SoftBank und der US-Regierung bescherte Intel im vergangenen Jahr noch eine unverhoffte Erholungsrallye an der Börse. Doch im Tagesgeschäft läuft es für den Hersteller weiterhin nicht rund. Es bleibt bei hohen Verlusten und die weiteren Aussichten sind noch dünner als gedacht. Die Aktie reagiert mit deutlichen Abschlägen.

Berichten konnte der Chiphersteller für das Jahr 2025 über einen um vier Prozent auf 13,7 Milliarden US-Dollar gesunkenen Umsatz. Der Nettoverlust weitete sich auf 591 Millionen Dollar aus, nachdem ein Jahr zuvor ein Minus von übersichtlicheren 126 Millionen Dollar gemeldet wurde. Das ist bereits schmerzhaft. An den Märkten wurde von Intel (US4581401001) aber auch nicht sehr viel mehr erwartet.