IBM crasht wie 1987 - die Equity Story ist im Eimer
Mainframe-Geschäft bricht ein, AI-Boom geht an IBM vorbei
Das hat wehgetan! IBM überraschte zum Beginn der Berichtssaison mit einer harschen und enttäuschenden Warnung, die keine temporären, sondern strukturelle Probleme offenlegte.
IBM (US4592001014) erlebt am Montag den grössten Tagesverlust seit dem Börsencrash 1987. Die Aktien stürzen um 23 % ab, nachdem CEO Arvind Krishna in einem offenen Brief an die Investoren die vorläufigen Zahlen zum 2. Fiskalquartal vorlegte. Der Umsatz verfehlt mit 17,2 Mrd. US-Dollar die Erwartung von 17,9 Mrd. US-Dollar um 700 Mio. US-Dollar - eine Lücke von vier Prozent. Das Infrastructure-Segment bricht um sieben Prozent ein, und Krishna erklärt, dass „zahlreiche grosse Deals nicht zum erwarteten Zeitpunkt geschlossen werden konnten". Doch: Die Börse interpretiert das als strukturelles Problem, nicht als Timing-Effekt.
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