Umsatzeinbruch bei Grammer

Aktie mit Korrekturbedarf

 

Dass die Automobilzulieferer zu den grössten wirtschaftlichen Opfern der Corona-Krise zählen werden, war von vornherein klar. Da der Absatz von PKWs und LKWs für zwei Monate fast vollständig weltweit zum Erliegen kam, ergab sich bei den Automobilherstellern ein Produktionsstillstand, der dann just-in-time auf die Produktion und den Umsatz der Zulieferer durchschlug. Da die Logistik darauf optimiert ist, gerade keine Puffer mehr zu bilden, hatten Unternehmen wie Grammer kaum Möglichkeiten sich zu schützen. 

 

Einbruch durch Covid-19

 

Die vorläufigen Zahlen zum 2. Quartal sind alles andere als rosig für Grammer. Der Umsatz brach von April bis Juni regelrecht ein. Nach einem Umsatz von 517,4 Mio. Euro im Vorjahresquartal erwirtschaftete der Autozulieferer jetzt nur noch 281 Mio. Euro. Ein Minus von satten -46 %. Das Konzern-EBIT (Gewinn vor Steuern und Zinsen) fiel von +26,2 Mio. Euro auf etwa -50 Mio. Euro. 

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