UniCredit stockt seine Beteiligung an der Commerzbank erheblich auf, trifft bei Übernahmefantasien aber auf Widerstand der Bundesregierung
Bei der Commerzbank bahnt sich ein Börsenkrimi an
Auch zu Beginn der neuen Woche überschlagen sich die Ereignisse rund um die Commerzbank. Erst am Freitag teilte das Bundesfinanzministerium mit, keine weiteren Anteile veräußern zu wollen und nahm Übernahmefantasien damit den Wind aus den Segeln. Darauf reagierten die Anleger zunächst enttäuscht und die Kurse gaben am Montagmorgen um rund fünf Prozent nach.
Im späteren Handel konnten die Verluste aber wieder ausgeglichen werden, nachdem UniCredit überraschend ankündigte, ihre Beteiligung an der Commerzbank (DE000CBK1001) nochmals deutlich aufgestockt zu haben. Über Finanzinstrumente sicherte man sich demnach weitere 11,5 Prozent am Frankfurter Geldhaus und erreicht damit eine Beteiligung von etwa 21 Prozent. Zudem wurde nach einer behördlichen Erlaubnis gefragt, um den Anteil bis auf 29,9 Prozent erhöhen zu dürfen.
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