BMW hält sich beim Antriebsmix vorerst alle Optionen offen

BMW-Aktien konsolidieren vor dem Hintergrund der weltweiten Fabrikschliessungen weiter

 

Oliver Zipse sichert sich ab. Auf der Hauptversammlung von BMW (DE0005190003) wurde mehr als deutlich, dass man so „grün“ wie irgend möglich werden will. Es sind ungewohnte Worte von einem der wichtigsten Automanager Deutschlands, der eigentlich für die „Freude am Fahren“ steht. Stattdessen steht nun einzig und allein das Thema Klimaschutz an erster Stelle bei BMW, wobei man in der Praxis jedoch keineswegs alles auf eine Karte setzt. BMW fokussiert sich nicht einseitig auf Elektroautos, sondern kündigte eine wasserstoffbetriebene Kleinserie für 2022 an und hält auch den Verbrennermotoren die Stange. Das gefällt nicht jedem.

BMW wird aktuell stark kritisiert für seinen Antriebsmix. Spätestens mit der Einführung des Mercedes EQS ist BMW an der Spitze zurückgefallen. Was rein wirtschaftlich ein Problem ist, denn die Spitzenmodelle bringen sowohl in München als auch in Stuttgart die grössten Margen ein. Auch wettern die Umweltschützer selbstverständlich, dass BMW nicht so hart Richtung Elektroautos umschwenkt wie Daimler (DE0007100000) und Volkswagen (DE0007664039).